Logo
Landesverband der Gartenfreunde
Mecklenburg und Vorpommern e.V.

Willkommen

Der Landesverband ist ein Verein zur Förderung der Kleingärtnerei im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Er sieht sich als Dachverband der Kleingärtnerorganisationen auf Kreis- und Regionalebene und vertritt deren Interessen gegenüber der Landesregierung und dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Er ist Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG), der die kleingärtnerischen Interessen auf Bundesebene vertritt.



Beiträge

17.10.2020 Erweiterte Vorstandssitzung

Am Samstag, 17.10.2020 führte der Landesverband der Gartenfreunde Mecklenburg und Vorpommern e.V. seine zweite Erweiterte Vorstandssitzung in diesem Jahr durch.

Im Gegensatz zur ersten Sitzung, die im Umlaufverfahren durchgeführt wurde, trafen sich die Vertreter der Mitgliedsverbände im Gemeindehaus in Broderstorf zum Tagen.

Unter Einhaltung der geforderten Corona-Schutzbedingungen nach den geltenden Bestimmungen begrüßte unser Vorsitzende Robert Kröger pünktlich um 9.30 Uhr die Sitzung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Einwände zur Tagesordnung gab es nicht.

Vorstand LVMV
v.l. Ingo Oppermann, Regina Witte, Robert Kröger, Thomas Schröder, Dieter Gärtner

Nach einem ausführlichen Bericht des Vorstandes wurden wichtige Themen wie:

  • die Ausbildung neuer Dichtheitsprüfer
  • die Überarbeitung der Anlage der Wertermittlerrichtlinie
  • die Durchführung von Seminaren in Zeiten von Corona
  • die Entwicklung des Landesverbandes als Chronik
  • die Kleingartenentwicklungskonzepte und Aktuelles aus den Verbänden

gemeinsam mit den Vertretern der Mitgliedsverbänden besprochen und diskutiert. 

Nach einer kurzen Pause zur Mittagszeit wurden die Vorschläge für Ehrenmitgliedschaften anerkannt und beschlossen. Die Auszeichnungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt und im angemessenen Rahmen verliehen werden.

Der Vorschlag zur Kooptierung von Susann May, Verband der Gartenfreunde e.V. Hansestadt Rostock, als Vorstandsmitglied des Landesverbandes wurde einstimmig beschlossen. Gartenfreundin May wird sich zukünftig dem Thema Öffentlichkeitsarbeit widmen.

IMG_1742-1
Vertreter unserer Mitgliedsverbände

Der Landesverband bedankt sich für die rege Teilnahme und wünscht allen Gartenfreunden eine angenehme Herbstzeit.

20.07.2020 Warnung vor unbestellten Pflanzensamen

Entsorgen statt aussäen

Erst in den USA, nun auch in Europa: Derzeit bekommen Menschen mysteriöse Päckchen mit Pflanzensamen zugeschickt, die sie nicht bestellt haben. Nach Informationen des Julius Kühn-Instituts (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, haben auch Bürgerinnen und Bürger in Deutschland bereits unbestellte Pflanzensamen erhalten und dies den zuständigen Landesbehörden gemeldet.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) ruft Kleingärtner dazu auf, der Empfehlung des JKI zu folgen und die Samen nicht auszusäen. Stattdessen sollten sie über den Hausmüll entsorgt werden, nicht über den Kompost oder die Bio-Tonne. Denn bei dem Saatgut könnte es sich, so das JKI, um nichtheimische invasive Pflanzenarten bzw. Unkräuter handeln. Diese könnten hiesige Ökosysteme gefährden. Oder es könnten sich im Saatgut Krankheitserreger befinden, deren Einschleppung unbedingt verhindert werden soll. Auf den Päckchen ist nicht angegeben, um welche Pflanzen es sich handelt. Die Päckchen stammen laut JKI womöglich aus Asien, der konkrete Absender ist jedoch unbekannt. Es werde vermutet, dass es sich bei dem Saatgutversand um eine Betrugsmasche handelt, durch die Verkäufer die Anzahl ihrer Verkäufe, gekoppelt mit falschen Kundenbewertungen, erhöhen.

Bei Fragen wird empfohlen den zuständigen Pflanzenschutzdienst zu konsultieren: https://pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/ansprechpartner.html

15.05.2020 Kleingärtner feiern den Tag des Gartens

Am 14. Juni findet bundesweit der Tag des Gartens statt. Ein

Veranstaltungsprogramm wie in den letzten Jahren entfällt

aufgrund der Corona-Beschränkungen. Doch gerade in

diesem Jahr schätzen viele Hobbygärtner ihren geschützten

Zugang zum Grünen, erklärt der Bundesverband Deutscher

Gartenfreunde e. V. (BDG), der Dachverband der deutschen

Kleingärtner. Die seit Jahren steigende Nachfrage nach

Kleingärten liegt mancherorts um das Vierfache höher als vor

der Pandemie.

 

Nachfrage nach Kleingärten stark gestiegen

In der Coronakrise sind Kleingärten gefragter denn je. Aktuelle Zahlen des

BDG belegen, dass sich die Nachfrage nach Kleingärten im Vergleich zum

Vorjahr bundesweit mindestens verdoppelt, in Großstädten wie Berlin,

Hamburg und München teilweise sogar vervierfacht hat. „Für viele gibt es

derzeit kaum ein größeres Glück als einen Kleingarten zu haben“, sagt BDGPräsident

Dirk Sielmann anlässlich des Tag des Gartens. „Gerade jetzt zeigt

sich auch, wie wichtig die wohnortnahe Lage von Kleingärten ist und welche

negativen Folgen eine Verdrängung von Gärten aus den Stadtgebieten hätte.“

 

Alternative zu Urlaubsreise und Supermarkt

Ein Kleingarten ist ein bezahlbarer Erholungsort für jede Altersgruppe. Solange

Urlaubsreisen eingeschränkt möglich sind, bietet der Kleingarten besonders

Stadtbewohnern eine geschützte Alternative um sich naturnah zu entspannen

und aktiv zu betätigen. Kindern ermöglicht der Kleingarten Begegnungen mit

der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Kleingärtner können zudem Bio-Obst

und -gemüse selbst anpflanzen, um sich so teilweise unabhängig vom

Lebensmittelhandel selbst zu versorgen.

 

Kommunen profitieren von Kleingärten

Neben ihrem individuellen Nutzen wirken sich Gartenanlagen ökologisch

positiv aus. Die unbebauten Flächen lassen das Regenwasser versickern, die

Sauerstoffproduktion durch Pflanzen sorgt für frische Luft und verbessert so

das Stadtklima. Indem sie Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten,

tragen Kleingärten zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

 

Jährlicher Festtag für Kleingärtner

Der Tag des Gartens wurde vom BDG ins Leben gerufen und findet seit 1984

jährlich am zweiten Sonntag im Juni statt. Viele der mehr als 14.000 im BDG

organisierten Kleingärtnervereine nutzen den Feiertag, um auf die Bedeutung

und die Vorteile von Kleingärten für Mensch und Natur hinzuweisen.

Mehr Informationen zum Tag des Gartens finden Sie unter:

https://www.kleingarten-bund.de/de/veranstaltungen/tag-des-gartens/

Allgemeine Informationen zum Bundesverband Deutscher Gartenfreunde

e. V. finden Sie hier: https://www.kleingarten-bund.de/de

28.04.2020 Versammlungen

Liebe Gartenfreund*innen und Ehrenamtliche

bereits seit 20.April können Versammlungen unter freiem Himmel bis zu 50 Teilnehmenden unter Auflagen stattfinden. Mit der Corona-Übergangs-LVO MV ist ab dem 18.05.2020 wieder eine Veranstaltung in geschlossenen Räumen möglich. Die Teilnehmerzahl darf 75 nicht übersteigen. Unter freiem Himmel sind Veranstaltungen bis 150 Personen möglich. Es sind Auflagen zu beachten, insbesondere darf nicht gefeiert und keine Speisen und Getränke angeboten werden. Für Veranstaltungen wird eine Genehmigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Die entsprechende Verordnung der Landesregierung ist leider handwerklich nicht sehr gut gelungen. Es wird teilweise zwischen Versammlungen und Veranstaltungen unterschieden, teilweise jedoch offenbar nicht. Wir empfehlen daher die eigene Lektüre und ggf. Fragen zu formulieren und an die bestehende Hotline zu richten.

 

08.05.2020 Einreiseverbot

Liebe Gartenfreunde,

am Abend des 07.05.2020 erreichte uns die Nachricht, dass der neue MV-Plan (Stand 07.05.2020 21:00 Uhr) vorsehe, das Einreiseverbot nach Mecklenburg-Vorpommern für Besitzer von Kleingärten, die nicht in MV wohnen zu lockern.

 

Leider hat sich die Landesregierung mit der neuen Verordnung vom 08.05.2020 nun doch dazu nicht entschließen können, dies sofort umzusetzen. 

Nach der Pressekonferenz der Landesregierung vom 12.05.2020 soll die neue LandesVO eine Einreise von Kleingartenbesitzern ab dem 18.05.2020 erlauben. Die neue Verordnung liegt uns vor. Nach § 5 Absatz 2 dürfen Kleingartenbesitzer, die nicht aus MV kommen, wieder einreisen, um ihren Garten in MV zu bewirtschaften. Sie sollten Ihren Kleingartenpachtvertrag für die Einreise mitführen.

Bleiben Sie gesund

03.06.2020 Nützliche Tipps zum richtigen Gärtnern in der Corona-Krise

 

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

 

Auch die Kleingärtnerei kommt an der weltweiten Krise nicht vorbei. Es ist noch nicht abzusehen, wann wir sie durchgestanden haben werden oder wie groß die Auswirkungen letztlich sein werden.

 

Viele fragen sich, ob sie trotz der Krise noch in ihren Garten dürfen und ob die Krise überhaupt Auswirkungen auf die Kleingärtnerei hat.

 

Behördlichen Anweisungen ist unbedingt Folge zu leisten. Auch wir dürfen für unsere Mitglieder keinerlei Sondergenehmigungen oder Passierscheine ausstellen.

 

Solange Ihr Euch gesund fühlt und die Behörden nichts anderes verlauten lassen, spricht gar nichts dagegen täglich in den Garten zu gehen und bereits langsam mit der Frühjahrsbestellung zu beginnen.

 

Dabei sollten jedoch folgende Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden:

 

Nehmt vor dem Weg zum Garten eine ausgewogene Mahlzeit zu Euch. Sorgt dafür, dass ausreichend Wasser und Seife auch im Garten vorhanden ist, damit Ihr Euch regelmäßig die Hände waschen könnt.

 

Denkt an die Leute, die auf Hilfe angewiesen sein könnten. Deshalb geht zu Fuß oder nehmt das Fahrrad. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, sollte sich vorab über die genauen Abfahrtszeiten und ggf. Ausfälle informieren. Haltet in Bus und Bahn ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Passagieren.

 

Im Garten beschränkt bitte den Plausch mit den Nachbarn auf das absolut notwendige und wahrt dabei einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen.

 

Vereinsveranstaltungen sollten abgesagt oder bis nach der Krise verschoben werden.

 

Bei der Gartenarbeit solltet Ihr daran denken, dass immer Unfälle passieren können und dass Unfälle Ressourcen der Rettungskräfte binden könnten, die an anderer Stelle gebraucht werden. Zudem kommt es bei Unfällen unweigerlich zu Kontakt zwischen Personen. 

Um also Unfälle zu vermeiden, geht besonnen und entspannt an die Gartenarbeit. Vermeidet die Nutzung von Leitern oder ähnlichem, von schweren Gerätschaften oder Feuer. Nicht unbedingt nötige Renovierungs- und/oder Ausbesserungsarbeiten an der Laube oder ähnlichem sollten bis nach der Krise verschoben werden. Ein Obstbaumschnitt sollte jetzt ohnehin nicht mehr erfolgen. Auch körperlich schwere unfallträchtige Arbeiten vermeidet bitte.

 

Bleibt in jedem Fall in eurem Garten und ladet keine Nachbarn auf ein Bier ein. Verzichten sollten wir auch auf das Grillen/Kochen im Garten und auf Lagerfeuer ohnehin, da auch hier die Gefahr unnötiger Unfälle und möglicher Fehlalarme viel zu hoch ist.

 

Denkt daran, dass es nicht nur um euch selbst geht, sondern darum, dass die Hilferessourcen der Rettungsdienste begrenzt sind und alle Hilfe gebraucht wird.

 

Auch wenn das gelegentliche behelfsmäßige Übernachten im Garten völlig unschädlich ist, solltet Ihr in dieser Zeit darauf verzichten. 

Zum Einen bietet die Laube nicht die gebotene Ausstattung zur ausreichenden Hygiene. Des Weiteren wird das Heizen der Laube wegen der dürftigen Isolation unnötig viel Energie verbrauchen, die wir an anderer Stelle womöglich benötigen werden. Ausserdem stellt auch das Heizen, gleich in welcher Form, ein Unfallpotential dar, das vermieden werden kann und sollte, um nicht unnötig Rettungskräfte zu binden. 

Weiter zu bedenken gebe ich, dass Lauben häufig nicht über Rauchmelder verfügen und selbst wenn, ist es nicht gesagt, dass Ihr ihn im Schlaf hört oder ein Nachbar, der die gebotene Hilfe leisten kann. Auch dies spricht dafür auf jeden Fall zu Hause zu übernachten.

Zum anderen sind die Rettungswege in Wohngebieten deutlich effektiver ausgestaltet als in Grünanlagen, in welchen sich die Kleingärten befinden. Die Rettungskräfte benötigen viel mehr Zeit und Kraft, um einen Gartenfreund aus seinem Garten zu retten, denn aus seiner Wohnung.

 

Darüber hinaus kann man euch im absoluten Ernstfall nur zuverlässig an eurer Meldeadresse finden. Solltet Ihr im Garten sein, werdet Ihr möglicherweise unnötig als vermisst gemeldet.

 

Nutzt den Garten zur Ablenkung und Entspannung und bleibt gesund.

 

Euer Robert Kröger

Vorsitzender LGMV

27.10.2019 Delegiertenversammlung des Landesverbandes in Rostock wählt neuen Vorstand
Die Delegierten der Kreis- und Regionalverbände

Vor fast vier Jahren, am 7. März 2015 wurde in Stralsund zum letzten Mal ein Vorstand des Landesverbandes gewählt. Die Satzung schreibt vor, dass in diesem Jahr eine Delegiertenversammlung einzuberufen war. Dem kam der Vorstand zum 27. Oktober nach.

Der Vorstand lud dazu 87 Delegierte aus den Regional- und Kreisverbänden unseres Landes nach Rostock – Marienehe in das im Fischereihafen befindliche Aus- und Fortbildungscentrum Rostock GmbH ein. 84 Delegierte nahmen die Einladung wahr. Das entspricht 96,5 %.

GZ_12-092_Praesidium

Die Versammlung begann pünktlich um 10:00 Uhr. Der Vorsitzende Peter Heinemann begrüßte die Delegierten und Gäste. Leider war das Ehrenmitglied Dr. Till Backhaus dienstlich verhindert. Er entsandt daher die Referentin im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz. Susanne Wolf. Ein weiterer Gast war das Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern Dr, Wolfgang Weiß von der Fraktion „DieLinke“. Er vertritt die Fraktion im Landeskleingartenausschuss.

Die Delegiertenversammlung konnte auch eine Vertreterin der Norddeutschen Neuesten Nachrichten begrüßen, die in dieser Zeitung darüber berichten wollte.

Mit einer Schweigeminute gedachten die Delegierten allen verstorbenen KleingärtnerInnen, insbesondere den Gartenfreunden Karl-Heinz Ulfert (Prüfgruppe) und Gartenfreund Bodo Felgenhauer, Vorsitzender des Kreisverbandes Uecker Randow e.V..
GZ_12-093_Frau_Wolf

Nachdem der Vorsitzende die Leitung der Versammlung an das Mitglied für Rechtsfragen Thomas Schröder übergeben hatte, bat dieser, Frau Wolf ihre Grußworte des Ministers an die Delegierten zu richten. Frau Wolf betonte die Unterstützung der Kleingärtnerei durch die Landesregierung seit 1990 mit insgesamt 1,7 Mio € dazu kommen in den kommenden Jahren nochmals bis zu 250.000 € aus dem Strategiefonds des Landes zum Abriss asbestbelasteter Gartenlauben. Das Ministerium fördert die naturnahe Bewirtschaftung der Kleingärten mit Hilfe der Initiative „Natur im Garten“. Schulgärten sollen bis 2021 mit 400.000 € aus dem Strategiefonds. Damit sollen Kinder für das Gärtnern interessiert werden und so indirekt auch den Nachwuchs für Kleingärtnervereine heran zu bilden.

GZ_12-094_Taetigkeitsbericht
GZ_12-095_GF_Rademacher

Die Aussprache zum Tätigkeitsbericht eröffnete der Vorsitzende des Regionalverbandes Landkreis Demmin 1995 e.V. Horst Rademacher. Er berichtete über die Erfahrungen im Regionalverband und befürwortete die Beitragserhöhung von 2015 auf 4,00 €. Der neue Vorstand solle auch sparsam mit dem Vermögen umgehen, jedoch nicht zu sparsam. Danach übergab der Vorsitzende des Kreisverbandes Rostock-Land Gerhard Brackniß ein Schreiben der Verwaltung des Amtes Doberan zur Flächenumnutzung an die Referentin des Ministeriums zur Weitergabe an den Minister. 

GZ_12-096_Finanzbericht

Die Finanzberichterstattung übernahm die Leiterin der Geschäftsstelle des Landesverbandes Regina Witte, welcher nach dem gesundheitlichen Rücktritt der gewählten Finanzerin Gesine Hor diese Aufgabe übertragen worden war. Das Fazit des Finanzberichtes war, dass der Landesverband gut gewirtschaftet hat. 

GZ_12-098_Bericht_der_Pruefgruppe

Gartenfreund Michael Kretzschmar, Vorsitzender der Prüfgruppe stellte sich den Fragen der Delegierten zu dem schriftlichen mit der Einladung übergebenen Bericht der Prüfgruppe. 

Der Vorstand wurde für den Berichtszeitraum einstimmig entlastet.

R_Espig_DV__40
Danach wurde der alte Vorstand in würdiger Form verabschiedet.
GZ_12-099_Ausgezeichnet

Für ihre hervorragende Arbeit im Ehrenamt wurden drei Gartenfreunde geehrt: Regina Witte mit der Ehrennadel in Silber, Gudrun Spott mit der Ehrennadel in Bronze und Thorsten Albert mit der Ehrennadel in Bronze.

Nach der Mittagspause mit einem schmackhaften Kalbsgulasch erläuterte der stellvertretende Vorsitzende Robert Kröger den frisch gestärkten Delegierten die notwendigen Satzungsänderungen zur Verankerung des Umweltgedanken und zum Datenschutz beim Umgang mit Tonaufzeichnungen. Nachdem eine kleine Textergänzung eingefügt wurde, der alle Delegierten folgten wurden die Änderungen insgesamt einstimmig beschlossen.

GZ_12-0100_Schlusswort

Daran anschließend erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes. Als Erster wurde der Vorsitzende einzeln in die Funktion gewählt. Einziger Kandidat hierfür war Robert Kröger aus Rostock. Er wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl an.

GZ_12-0101_Neuer_Vorstand

Für den restlichen Vorstand standen vier Kandidaten zur Wahl. Dies waren Thomas Schröder aus Neubrandenburg, Regina Witte aus Rostock, Dieter Gärtner aus Neubrandenburg und Ingo Oppermann, Rostock-Land. Diese Kandidaten erhielten die Stimmen aller Delegierten.

GZ_12-0102_neue_Pruefgruppe

Blieb noch die Wahl der Prüfgruppe. Es stellten sich Michael Kretzschmar aus Rostock und Gudrun Spott aus Schwerin erneut zur Wahl. Neu dazu kam die Kandidatin Sarina Schulz von der Insel Rügen. Die Delegierten wählten auch die Prüfgruppe einstimmig. Gartenfreund Kretzschmar gab kurz darauf bekannt, dass er zum Vorsitzenden der Prüfgruppe durch die konstituierende Sitzung wiedergewählt wurde.

Robert Kröger entließ die Delegierten mit seinen Schlussworten in das Restwochenende und schloss die Sitzung.

01.09.2018 Erweiterte Vorstandssitzung
20180901_093731
20180901_093956
20180901_093801
20180901_093741
10.07.2018 46. Sitzung des Landeskleingartenausschusses MV

Kleingärten sind unverzichtbar für eine nachhaltige regionale Entwicklung

Nr.244/2018 | 13.07.2018 | LM | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Heute fand die 46. Sitzung des Landeskleingartenausschusses statt. Auf der Tagesordnung der turnusmäßigen Beratung stand die Problematik, dass in den großen Städten immer mehr Kleingartenparzellen der Wohnbebauung weichen sollen.

 

„Dafür habe ich nur bedingt Verständnis. Das Kleingartenwesen hat eine wichtige gemeinschaftliche, soziale und nicht zuletzt integrative Funktion in unserer Gesellschaft, es ist weit mehr als ein bloßer Freizeitvertreib“, betonte der Minister. Es diene dem generationenübergreifenden Miteinander, aber auch der Versorgung mit gesundem Obst und Gemüse und leiste einen wichtigen Beitrag zum Erhalt alter Obst- und Gemüsesorten. „Kleingärten bringen Naturvielfalt in unsere urbanen Räume. Als grüne Lungen sind sie Teil des öffentlichen Grüns in unseren Städten und Gemeinden und deshalb unverzichtbar“, so der Minister.

 

Backhaus unterstütze deshalb die Position des Landesverbandes der Gartenfreunde, dass die Kommunen für ihre Wohnbebauung zunächst ungenutzte Flächen erschließen sollten, ehe sie Kleingartenanlagen auflösen. „Ich nehme zur Kenntnis, dass es vor allem in den größeren Städten wachsenden Bedarf an Bauland gibt. Das Problem darf aber nicht auf dem Rücken der Kleingärtner ausgetragen werden“, bekräftigte der Minister und verwies auf den hohen Stellenwert, den das Kleingartenwesen im Land für ihn habe. Er forderte die Kommunen daher zum Dialog mit den Kleingärtnern auf. „Gerade Rostock als Bewerber um die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2025 sehe ich hier in der Verantwortung“, so Minister Backhaus.

 

Auch das Thema der Kastration von freilebenden Katzen wurde intensiv beraten. Nach Einschätzung des Tierschutzbundes sind Kleingartenanlagen ein Schwerpunktgebiet von Katzenansammlungen geworden. Daher warb der Minister um die Unterstützung der Kleingärtner für das dazu aufgelegte Programm zur Kastration von freilebenden Katzen.

 

Zum Abschluss würdigte auch der Landeskleingartenausschuss noch einmal die Arbeit und das Engagement des Kleingartenwesens für das Gemeinwohl.

 

Hintergrund:

 

Der Landeskleingartenausschuss wird vom Minister in jeder Wahlperiode berufen und tagt in der Regel einmal jährlich. Er setzt sich aus Vertretern der Landtagsfraktionen der demokratischen Parteien, Vertretern von Städte- und Gemeindetag sowie Landkreistag und natürlich Interessenvertretern der Kleingärtner zusammen. Aufgabe des Ausschusses ist es, den Minister in Angelegenheiten des Kleingartenwesens zu beraten.

 

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es schätzungsweise 80.000 Kleingartenbesitzer, die in rund 1.000 Vereinen organisiert sind und eine Fläche von etwa 3.700 Hektar bewirtschaften. Der Landesgartenverband der Gartenfreunde vertritt davon über 900 Vereine. Mehr als 64.000 Kleingartenbesitzer sind im Landesverband der Gartenfreunde organisiert.

 

Das Land unterstützt das Kleingartenwesen unter anderem mit jährlich 90.000 Euro für investive gemeinschaftliche Maßnahmen wie Vereinshäuser, Wegebau und Spielplätze, aber auch für die Öffentlichkeitsarbeit und Schulungen der Vereinsmitglieder. Damit sind in den letzten 20 Jahren insgesamt fast 1,7 Mio. Euro zur Unterstützung des Kleingartenwesens bereitgestellt worden.

Termine
letzte Änderung: 27.10.2020

Anschrift
Mühlenweg 8, 18198 Stäbelow 
Telefon: 0382076650
Telefax: 03820766534

Ansprechpartner
Frau Beckmann / Frau König

Sprechzeiten
Vorerst auf Grund der Corona-Krise keine regelmäßigen Sprechzeiten, bitte wenden Sie sich per Mail an

Flagge_KGV_LV_MV
FB
Hier gehts zu Facebook