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Vorstand

Die Delegiertenversammlung wählte am 07. März 2015 Peter Heinemann zum Vorsitzenden des Landesverbandes der Gartenfreunde Mecklenburg und Vorpommern e V

Es wurden weitere 5 Gartenfreunde in den Vorstand des Landesverbandes gewählt. Der Vorstand konstituierte sich auf seiner ersten Sitzung am 13.03.2015.

Vorsitzender

Peter Heinemann

stellvertretender Vorsitzender

Robert Kröger

Mitglied für Vereins- und Rechtsfragen

Thomas Schröder

Finanz- und Vermögensverwalterin

Regina Witte (koopt.)

Mitglied für Öffentlichkeitsarbeit

Uwe Richter

Verbandsfachberater

Dieter Gärtner

Aufgaben des Landesverbandes

Der Landesverband der Gartenfreunde Mecklenburg und Vorpommern ist der Dachverband der organisierten Kleingärtner in unserem Bundesland.

Wenn man nach den Aufgaben des Landesverbandes fragt, genügt ein kurzer Blick in die Verbandssatzung. Dort ist genau geregelt, welche Aufgaben der Verband zu erfüllen hat.

In § 2 der Satzung heißt es:

 

1. Der Landesverband verfolgt nach Maßgabe des Bundeskleingartengesetzes den

Zweck, in enger Zusammenarbeit mit den demokratischen Fraktionen des Landtages

Mecklenburg-Vorpommern und seinem von ihm berufenen Landeskleingartenausschuss

sowie mit den zuständigen Ministerien der Landesregierung als auch dem

Städte- und Gemeinde- und dem Landkreistag das Kleingartenwesen auf Grund seiner

sozialpolitischen Bedeutung kontinuierlich zu fördern, auf seine Entwicklung

richtungweisend Einfluss zu nehmen, seinen Erhalt zu sichern und seine Zukunft

zielbewusst zu wahren.

2. Zur Verwirklichung dieses Zweckes wird sich der Landesverband insbesondere mit

folgenden Aufgaben befassen:

a) Wahrnehmung der Aufgaben, die dem Landesverband durch das

Kleingartenrecht zugewiesen sind,

b) Sammlung und Verbreitung wissenschaftlicher und praktischer Erkenntnisse

sowie Erfahrungen auf dem Gebiet des Umwelt- und Landschaftsschutzes, der

Gartengestaltung und -bearbeitung sowie der Vereinsführung,

c) Unterrichtung über aktuelle Kleingartenfragen,

d) Unterstützung der Mitgliedsverbände bei der Erfüllung ihrer

satzungsgemäßen Aufgaben und Beratung in einschlägigen Rechtsfragen,

e) Fürsorge durch Abschluss von Versicherungs-Kollektivverträgen,

f) Förderung des „Deutschen Kleingärtnermuseum

Leipzig“ e.V.,

g) Koordinierung und Qualifizierung der Fachberaterausbildung im Landesverband

sowie deren Finanzierung im Rahmen des Haushaltplanes des

Landesverbandes

h) Koordinierung und Qualifizierung der Wertermittlerausbildung im

Landesverband sowie deren Finanzierung im Rahmen des Haushaltplanes des

Landesverbandes

i) Koordinierung und Qualifizierung der Schlichterausbildung im Landesverband

sowie deren Finanzierung im Rahmen des Haushaltplanes des

Landesverbandes

 

Der Zweck des Verbandes ist also, das Kleingartenwesen zu erhalten und seine Zukunft zielbewusst zu wahren. Der Verband ist zwar parteipolitisch neutral, aber natürlich ist er nicht unpolitisch. Dies geht bereits aus dem genannten Zweck hervor. Der Landesverband ist die politische Lobby der Kleingärtner auf Landesebene. Aufgabe ist es also, einen Draht zur Landespolitik und zur Regierung zu halten und dort immer wieder auf die Probleme und Missstände im Lande aufmerksam zu machen.

Das wird praktisch u.a. durch die direkte Kontaktaufnahme des Vorstandes mit Entscheidungsträgern wie z.B. dem Innenminister in Sachen Kommunalabgaben realisiert.

Eine wichtige Aufgabe ist auch die Mitarbeit von Vorstandsmitgliedern in beratenden Gremien wie z.B. dem Landeskleingartenausschuss.

Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang die Beteiligung des Landesverbandes an der Gestaltung von Landesverordnungen durch die Erarbeitung von Stellungnahmen zu Anfragen wie z.B. aktuell bei der vom Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Gesundheit MV initiierten Verbandsanhörung zur Novellierung der Pflanzenabfalllandesverordnung

 

Die einzelnen Aufgaben sind sodann in der Nr. 2 aufgelistet. Hier besonders die Aufgaben der Ausbildung von Fachberatern, Wertermittlern und Schlichtern. All dies ist für das Kleingartenwesen unverzichtbar und kostet natürlich Geld. Aber mindestens genauso wichtig sind die Kollektiv-Versicherung, die Unterstützung und Beratung der Mitgliedsverbände in Rechtsfragen, sowie die Sammlung und Verbreitung von bzw. Unterrichtung über Erfahrungen auf allen relevanten Gebieten.

 

Ohne den Landesverband müsste jeder Mitgliedsverband die entsprechenden Ausbildungen selbst vornehmen und jede Erfahrung selbst machen und sich selbst eine Versicherung suchen. Darüber hinaus ist der einzelne Mitgliedsverband nicht so stark wie der Dachverband und wird es schwieriger haben auf Landesebene etwas zu bewirken. Alles zusammen würde dies das einzelne Mitglied viel mehr Geld kosten, als wenn die Aufgaben vom Landesverband gebündelt wahrgenommen werden.

Als Mitgliedsverband des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG) nehmen wir Know How und Erfahrungen auch aus dem gesamten Bundesgebiet auf und können dieses Wissen an unsere Mitglieder weiter verteilen. Jeder Kleingärtner stärkt durch seine organisierte Mitgliedschaft den BDG und damit unsere Lobby auf Bundesebene. Damit sorgen die organisierten Gartenfreunde mittelbar für den Erhalt des Bundeskleingartengesetzes und mit der Stärkung des Landesverbandes auch für dessen moderne zeitgemäße Auslegung, welche sich an bestehenden Verhältnissen orientiert.

Trotzdem ist nichts so gut, dass man es nicht auch noch verbessern könnte. Deshalb wünscht sich der Vorstand bei schwierigen Fragen aus den Mitgliedsvereinen Diskussionen die zielorientiert und auf der Sachebene geführt werden. Die einfache Aussage „dann treten wir eben aus“ ist wenig hilfreich.

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letzte Änderung: 12.04.2018